Blutegeltherapie

Die Blutegelbehandlung zählt zu den ausleitenden Therapien.

Das Sekret, welches der Blutegel während des Saugaktes in die Wunde abgibt, setzt sich zusammen aus ca. 20 verschiedenen Substanzen. Darunter die Blutgerinnungshemmer Hirudin, Heparin und Calin, sowie das entzündungshemmend wirkende Eglin.

Während des Saugaktes, der bis zu einer Stunde dauern kann, nimmt der Blutegel 5-10ml Blut auf. Dann fällt er von alleine ab.

In den nächsten 24 Stunden kommt es zum erwünschten Nachbluten.

Indikationen einer Blutegelbehandlung:

Blutergüsse, Venenentzündungen, Gelenkbeschwerden, Zerrungen und Verstauchungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Ohrgeräusche

Gute Behandlungserfolge wurden bei Schmerzen im Fingergelenk bei Arthritis und Gelenkentzündungen des Knies erzielt.

 

Kosten für die jeweiligen Anwendungen richten sich nach der Dauer und der Menge der verwendeten Blutegel.

Es sind mindestens 2 Blutegelanlagen im Abstand von einer Woche erforderlich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Patienteninformation

PDF Patienteninformation